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Warschau Sehenswürdigkeiten

Mit 1,7 Millionen Einwohnern zählt Warschau zu den größten Städten Europas. Die Hauptstadt Polens ist ein pulsierendes Verkehrs-, Handels- und Wirtschaftszentrum ganz Ostmitteleuropas. Gleichzeitig ist Warschau aber auch ein städtebauliches Schmuckkästchen. Vor allem die nach dem Zweiten Weltkrieg originalgetreu wieder aufgebaute Altstadt versprüht jede Menge Charme und gehört nicht umsonst zum UNESCO Weltkulturerbe.

10 Top Sehenswürdigkeiten Warschau

Schlossplatz, Sigismundsäule, Königsschloss, Palast unter dem Blechdach, Johanneskathedrale, Warschauer Königsweg, Bischofspalast, Chopindenkmal, Muttergotteskirche, Jesuitenkirche

Warschau Sehenswürdigkeiten - einige davon kurz vorgestellt

Das Zentrum der Warschauer Altstadt bildet der Schlossplatz. Der größte Platz der Stadt wird einerseits durch die Überreste von Stadtmauer und Stadttor, andererseits durch das Warschauer Schloss begrenzt. Im der Mitte des Schlossplatzes befindet sich die Sigmundsäule. Die während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigte Bausubstanz am Schlossplatz wurde wiederhergestellt. Das am Platz gelegene Viadukt wurde allerdings abgebrochen und der Verkehr durch einen Tunnel unter dem Schlossplatz her geführt.

Die barocke Sigismundsäule wurde 1644 zur Erinnerung an die Erklärung Warschaus zur Hauptstadt Polens im Jahre 1596 erbaut. Auf der 20 Meter hohen Säule ist eine zweieinhalb Meter große Statue von König Zygmunt zu sehen.

Er trägt in der einen Hand einen Säbel und in der anderen ein Kreuz. Die Darstellung symbolisiert die Nähe zwischen Herrscherhaus und katholischer Kirche. Am Podest erinnern Steintafeln an die Verdienste des Königs.

Am Schlossplatz liegt das Warschauer Königsschloss. Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert war es der Sitz der polnischen Könige. Das Schloss entstand aus einer Festungsanlage und wurde im gotischen Stil erbaut. Im 16. Jahrhundert kamen Schlossgärten im Renaissancestil hinzu, die sich bis zur Weichsel erstrecken. Als 1596 die Hauptstadt Polens von Krakau nach Warschau verlegt wurde, wurde das Königsschloss großzügig ausgebaut. 1939 wurde der Schlosskomplex bei Bombenangriffen vollständig zerstört, in den 1970er Jahren aber originalgetreu wieder aufgebaut. Heute befindet sich im Warschauer Königsschloss eine Gemäldegalerie.

Im Osten des Schlossplatzes befindet sich ein besonders prachtvoller, spätbarocker Palast, der nach dem Material des Daches „Palast unter dem Blechdach“ genannt wurde. Er entstand zwischen 1698 und 1701 als fürstliche Stadtresidenz. Später wurde er zur königlichen Residenz ausgebaut.

Die Johanneskathedrale wurde Ende des 13. Jahrhunderts in der Altstadt Warschaus erbaut und 1798 zur erzbischöflichen Domkirche geweiht. Die Kirche wurde in ihrer Geschichte mehrfach umgebaut und erhielt im 16. Jahrhundert ein barocke Fassade, während sie im inneren eine gotische Hallenkirche blieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fassade gotische umgestaltet.

Am Rande der Altstadt gesellt sich zum Königsschloss und zu den vielen Residenzen der 1597 erbaute Bischofspalast. Im 18. Jahrhundert wurde er im barocken Stil umgebaut und mit einem prächtigen Giebel versehen. In ihn sind zahlreiche Figuren und Wappenkartuschen eingelassen.

Der Warschauer Königsweg, der das Königsschloss mit der Stadtresidenz Wilmanow verbindet, ist eine der ältesten und längsten Prachtstraßen der Welt. Die ursprüngliche Strecke führt in südlicher Richtung zum Lazienki-Park und zum Belvedere-Palast.

Später kamen weitere Straßenzüge hinzu, so dass sich der Königsweg um 10 Kilometer bis zur Wilmanow Residenz verlängerte. Der Königsweg gehört zu den Hauptachsen der Warschauer Innenstadt und verläuft parallel zur Weichsel.